Speisekarte gestalten: 10 Stile für gedruckte Karten und was jeder bewirkt
Speisekarte gestalten mit zehn Druckstilen – von Einzelblatt und Klappkarte bis Kreidetafel, Fotokarte und Vintage-Bistro: was jeder Stil bewirkt, zu welchen Betrieben er passt, Gestaltungstipps, typische Fehler und die EU-Regeln zu Preisen und Allergenen, die für alle gelten.

Sie schlagen den Vorlagenkatalog einer Druckerei auf. Darin: 200 Entwürfe für Speisekarten. Manche sind schwarz-gold, manche zeigen Zitronen in Aquarell, manche sehen aus wie alte französische Zeitungen. Nach zehn Minuten sehen alle gleich aus.
Das Problem ist nicht der Geschmack. Eine Speisekarte ist ein Werkzeug, und der richtige Stil hängt davon ab, was sie leisten soll. Manche Karten helfen Gästen, schnell zu entscheiden. Andere verkaufen zusätzliche Getränke, erzählen die Geschichte einer Marke oder überstehen wöchentliche Preisänderungen.
In diesem Leitfaden finden Sie zehn Stile für gedruckte Speisekarten. Zu jedem sehen Sie, welches Ziel er erfüllt, zu welchen Betrieben er passt und welche Fehler Sie vermeiden sollten. Dazu kommen Grundlagen für alle, die ihre Speisekarte selber gestalten, und die EU-Regeln, die für jeden Stil gelten.
Bevor Sie einen Stil wählen: 4 Fragen
Beantworten Sie diese vier Fragen, bevor Sie Ihre Speisekarte gestalten und die erste Vorlage ansehen. So schrumpft der Katalog von 200 Entwürfen auf eine Handvoll.
Was ist Ihr Konzept?
Eine Fischterrasse am Hafen und ein ruhiger Raum mit Degustationsmenü brauchen unterschiedliche Karten. Schreiben Sie drei Wörter auf, die Ihren Betrieb beschreiben, etwa „entspannt, familiär, italienisch“. Streichen Sie dann jeden Stil, der nicht dazu passt.
Wie lang ist Ihre Karte?
Wir würden hier anfangen, denn die Länge bestimmt das Format mehr als alles andere. Fünfzehn Gerichte passen auf ein Blatt. Sechzig Gerichte plus Weinkarte brauchen Falze oder Seiten. Zählen Sie zuerst Ihre Positionen, dann wählen Sie.
Wie oft ändern sich Preise und Gerichte?
Wenn Sie jede Woche Gerichte wechseln, ist ein teures Kartenheft die falsche Wahl. Jede Änderung bedeutet einen Neudruck. Eine Marktküche braucht ein Format, das sich günstig ersetzen oder leicht neu beschreiben lässt.
Wer sind Ihre Gäste?
Touristen, die die Landessprache nicht sprechen, brauchen Bilder oder klare Gerichtnamen. Familien brauchen etwas für die Kinder. Stammgäste, die die Karte auswendig kennen, brauchen nur die Tagesempfehlungen. Denken Sie an den Gast am Tisch, nicht an das Portfolio des Designers.
Speisekarte gestalten: 10 Druckstile und was jeder bewirkt
Jeder Stil unten zeigt, wie er aussieht, was er bewirkt und wo er scheitert.

1. Einzelblatt-Karte
Ein Blatt, ein- oder beidseitig bedruckt, mit wenigen klaren Rubriken. Denken Sie an ein Mittagscafé mit Suppen, Sandwiches, Salaten und Getränken.
Ziel: Gästen schnelle Entscheidungen ermöglichen und Neudrucke günstig und einfach halten.
Passt zu: Cafés, Bäckereien, Streetfood, Mittagslokalen und kurzen Karten, die auf eine Seite passen.
Gestaltungstipps:
- Drei bis fünf klare Rubriken in Leserichtung, von links oben nach unten.
- Auf schweren matten Karton drucken oder laminieren.
- Lieber Weißraum lassen, statt die Schrift zu verkleinern.
Achtung: Quetschen Sie nicht zu viele Positionen hinein. Sobald Sie winzige Schrift brauchen, damit alles passt, wechseln Sie zur Klappkarte.

2. Klappkarte und Dreifach-Falzkarte
Ein Blatt, einmal (zwei Seiten) oder zweimal (drei Seiten) gefalzt. Das ist die klassische Karte, die die meisten Gäste in einem Restaurant mit Tischservice erwarten.
Ziel: Eine größere Karte in logische Rubriken teilen, die Gäste wie ein Buch lesen.
Passt zu: legeren Restaurants mit Tischservice, Trattorien und Familienrestaurants.
Gestaltungstipps:
- Folgen Sie der Buchreihenfolge: Vorspeisen links, Hauptgerichte in der Mitte oder rechts.
- Geben Sie den Hauptgerichten den klarsten Platz, denn Gäste wählen sie oft zuerst.
- Verwenden Sie robusten Umschlagkarton oder Laminierung.
Achtung: Zu viele Seiten bedeuten zu viel Auswahl, und eine einzige Preisänderung heißt, das ganze Stück neu zu drucken.

3. Karte als Heft
Mehrere gebundene Seiten, oft mit festem Umschlag. Am häufigsten ist dieses Format bei Weinkarten und langen Cocktailkarten.
Ziel: Eine große Getränke- oder Weinkarte mit Tiefe und hochwertiger Anmutung präsentieren.
Passt zu: Weinbars, Cocktailbars, Hotelrestaurants und Betrieben mit großer Getränkeauswahl.
Gestaltungstipps:
- Ergänzen Sie ein Inhaltsverzeichnis oder Register, damit Gäste Rubriken schnell finden.
- Ordnen Sie Weine nach Stil oder Region, nicht nur nach Farbe.
- Nutzen Sie austauschbare Einlagen, etwa eine Schraubmappe, für Seiten, die sich ändern.
Achtung: Kartenhefte sind schwer, langsam zu lesen und teuer zu aktualisieren. Ein ausverkaufter Jahrgang kostet Vertrauen.

4. Tischaufsteller
Eine kleine gefalzte Karte, die auf dem Tisch steht. Meist bewirbt sie Desserts, den Cocktail der Woche oder ein Angebot unter der Woche.
Ziel: Tagesempfehlungen, Desserts, Getränke und Aktionen direkt am Tisch verkaufen.
Passt zu: Bars, Cafés, Pubs und Casual Dining, immer zusätzlich zur Hauptkarte.
Gestaltungstipps:
- Eine Botschaft pro Seite, mit großer Überschrift.
- Ein starkes Bild oder eine kurze Beschreibung von zwei oder drei Positionen.
- Einen QR-Code für alle Details ergänzen.
Achtung: Tischaufsteller machen kleine Tische voll. Entfernen Sie alte Aktionen, sobald sie enden.

5. Tischset als Speisekarte
Die Karte ist direkt auf das Papier-Tischset gedruckt. Gäste lesen sie, während sie warten, und Kinder können eine Ecke ausmalen.
Ziel: Karte und Gedeck verbinden, für schnelle Bestellungen und hohen Tischumschlag.
Passt zu: Diners, Familienrestaurants, Pizzerien, Strandbars und Kinderbereichen.
Gestaltungstipps:
- Günstiges Papier verwenden, das Sie oft nachdrucken können.
- Die Mitte für den Teller frei lassen.
- Eine einfache Spielecke für Kinder einplanen, etwa ein Labyrinth oder ein Feld zum Malen.
Achtung: Tischsets sind Einwegpapier, Flecken verdecken den Text, und für gehobene Betriebe wirkt der Stil zu leger.

6. Kreidetafel
Eine Tafel an der Wand oder auf einer Staffelei, jeden Tag von Hand beschrieben. Sie ist nicht gedruckt, ergänzt eine gedruckte Karte aber oft gut.
Ziel: Frische und tägliche Wechsel zeigen und dabei voll flexibel bleiben.
Passt zu: Bistros, Weinbars, Cafés sowie Markt- und Saisonküchen.
Gestaltungstipps:
- Für Tagesempfehlungen nutzen und eine gedruckte Stammkarte behalten.
- Die Schrift so groß wählen, dass man sie vom anderen Ende des Raums lesen kann. Testen Sie es vom hintersten Tisch aus.
- Preise deutlich schreiben, inklusive Steuern.
Achtung: Kreide ist aus der Ferne und für sehbehinderte Gäste schwer lesbar. Allergen- und Preisangaben brauchen Sie trotzdem.

7. Minimalistische Typo-Karte
Nur Schrift, Weißraum und kurze Zeilen. Keine Bilder, Rahmen oder Verzierungen. Die Gerichtnamen leisten die ganze Arbeit.
Ziel: Zutaten und Gericht in den Vordergrund stellen und eine ruhige, hochwertige Marke ausdrücken.
Passt zu: Fine Dining, Degustationsmenüs, Specialty Coffee und modernen Bistros.
Gestaltungstipps:
- Eine oder zwei Schriften und großzügiger Weißraum.
- Kurze Beschreibungen, die mit den Zutaten beginnen: „Rote Bete, Ziegenkäse, Haselnuss“.
- Preise als schlichte Zahlen zeigen, das passt zum Stil (siehe Preise unten).
Achtung: Dünne, blasse oder winzige Schriften mit wenig Kontrast machen die Karte schwer lesbar.

8. Illustrierte Karte
Handgezeichnete Motive rund um die Gerichte: ein skizziertes Croissant, ein Wahrzeichen der Stadt, der Hund des Inhabers. Die Karte wird Teil der Marke.
Ziel: Eine Markengeschichte erzählen und eine Persönlichkeit schaffen, an die sich Gäste erinnern und die sie teilen.
Passt zu: unabhängigen Cafés, Brunch-Lokalen, Bäckereien, Craft-Brauereien und Familienbetrieben.
Gestaltungstipps:
- Illustrationen als Akzente nutzen, nicht hinter dem Text.
- Die Liste der Gerichte in einer schlichten, gut lesbaren Schrift halten.
- Die Illustrationen auf Schildern und in sozialen Medien wiederverwenden.
Achtung: Unruhige Motive hinter dem Text schaden der Lesbarkeit, und eigens gezeichnete Illustrationen machen Neudrucke teuer.

9. Fotokarte
Gerichtnamen mit echten Fotos daneben, meist laminiert. Gäste zeigen auf ein Bild und bestellen.
Ziel: Gästen schnelle Entscheidungen ermöglichen, vor allem wenn sie die Sprache nicht sprechen.
Passt zu: Touristengegenden, asiatischen Restaurants, Fast Casual, Burger- und Dessertläden.
Gestaltungstipps:
- Echte, professionelle Fotos des tatsächlichen Gerichts verwenden.
- Jedes Foto mit einem klaren, beschreibenden Gerichtnamen kombinieren.
- Fotos nur für Bestseller zeigen.
Achtung: In gehobenen Betrieben können Fotos billig wirken, und bei vagen Gerichtnamen funktionieren sie schlechter. Der Teller muss zum Bild passen.

10. Vintage-Bistro-Karte
Schriften im alten Stil, feine Rahmen und cremefarbenes Papier. Sie sieht aus wie eine Karte aus einer Pariser Brasserie der 1920er oder einem Diner der 1950er.
Ziel: Atmosphäre und Nostalgie schaffen, die zu Einrichtung und Geschichte des Betriebs passen.
Passt zu: Bistros, Brasserien, Diners, Cocktailbars und traditionellen Wirtshäusern.
Gestaltungstipps:
- Eine Epoche wählen und dabei bleiben.
- Eine dekorative Überschriftenschrift mit einer schlichten Grundschrift kombinieren.
- Strukturiertes mattes Papier für einen authentischen Eindruck verwenden.
Achtung: Verschnörkelte Schreibschriften und DURCHGEHENDE GROSSBUCHSTABEN mindern die Lesbarkeit, und der Stil kann wie eine Freizeitpark-Kopie wirken.
| Stil | Hauptziel | Passt zu |
|---|---|---|
| Einzelblatt | Schnelle Entscheidungen, günstige Neudrucke | Cafés, Bäckereien, Streetfood, Mittagslokale |
| Klapp- / Dreifach-Falzkarte | Eine größere Karte strukturieren | Legere Restaurants mit Tischservice, Trattorien |
| Heft | Große Getränke- oder Weinkarte präsentieren | Weinbars, Cocktailbars, Hotelrestaurants |
| Tischaufsteller | Empfehlungen, Desserts und Getränke verkaufen | Bars, Cafés, Pubs, Casual Dining |
| Tischset | Schnelle Bestellung, hoher Tischumschlag | Diners, Familienrestaurants, Pizzerien, Strandbars |
| Kreidetafel | Frische und tägliche Wechsel zeigen | Bistros, Weinbars, Saisonküchen |
| Minimalistisch-typografisch | Gericht zuerst, ruhige Premiummarke | Fine Dining, Degustationsmenüs, Specialty Coffee |
| Illustriert | Markengeschichte und Persönlichkeit | Unabhängige Cafés, Brunch-Lokale, Craft-Brauereien |
| Fotokarte | Schnelle Entscheidungen über Sprachgrenzen hinweg | Touristengegenden, Fast Casual, Burger- und Dessertläden |
| Vintage-Bistro | Atmosphäre und Nostalgie | Bistros, Brasserien, Diners, Wirtshäuser |
Gestaltungsgrundlagen für jede gedruckte Karte
Der Stil ist nur die Oberfläche des Speisekarten-Designs. Diese Grundlagen entscheiden, ob die Karte wirklich funktioniert, ganz gleich, welchen Stil Sie wählen.
Lesbarkeit
Leitlinien für gut lesbaren Druck auf Basis der Empfehlungen des RNIB raten zu mattem Papier, weil es Blendung verringert. Sie empfehlen außerdem dunkle Schrift auf hellem Grund. Vermeiden Sie Kursivschrift, DURCHGEHENDE GROSSBUCHSTABEN, Zierschriften und Text über Bildern. Unser einfacher Test: Geben Sie den Probedruck bei gedämpftem Licht jemandem über 60.
Aufbau
Vielleicht haben Sie vom „Sweet Spot“ gehört, auf den Gäste zuerst schauen. Eine Eyetracking-Studie von Sybil Yang an der Cornell University aus dem Jahr 2012 fand keinen. Gäste lesen eine zweiseitige Karte wie ein Buch, von links oben nach unten. Die Studie hatte nur 25 Teilnehmende und keine Kaufdaten. Trotzdem ist sie ein guter Grund für eine einfache, logische Reihenfolge.
Preise
Eine Feldstudie der Cornell University von Yang, Kimes und Sessarego (2009) testete drei Preisformate. Mit reinen Zahlen ohne Währungszeichen gaben Gäste pro Person etwa 8% mehr aus. Das war ein einziges Café in den USA, und nur dieser eine Vergleich war signifikant. In der EU ist der Endpreis inklusive Steuern eine wesentliche Information nach Richtlinie 2005/29/EG, Art. 7 Abs. 4 Buchst. c. Nationale Regeln können mehr verlangen.
Fotos
Hou, Yang und Sun (2017) fanden heraus, dass Fotos die Zahlungsbereitschaft erhöhten, wenn der Gerichtname klar war. Bei vagen Namen senkten Fotos die Bewertung bei visuell orientierten Gästen. Ihre Online-Experimente maßen Absichten, keine echten Bestellungen.
Allergene
Die Verordnung (EU) Nr. 1169/2011, Art. 44, macht Allergenangaben verpflichtend für nicht vorverpackte Lebensmittel, auch für Gerichte im Restaurant. Wie Sie sie bereitstellen, regelt jedes Land selbst. Irland verlangt sie mindestens schriftlich. Österreich erlaubt Buchstabencodes auf der Karte oder mündliche Auskunft durch geschultes Personal mit sichtbarem Hinweis.
Papier und Laminierung
Wählen Sie mattes Papier oder matte Laminierung für Karten, die Gäste täglich in die Hand nehmen. Für Karten, die Sie oft nachdrucken, reicht günstigeres Papier. Testen Sie ein Exemplar mit einem feuchten Tuch, bevor Sie die ganze Auflage bestellen.
Den Druck kurz halten: einen QR-Code ergänzen
Eine gedruckte Karte kann nicht alles. Allergenangaben, drei Sprachen und eine vollständige Weinkarte machen aus einem klaren Blatt ein überladenes Heft.
Wir würden die Papierversion kurz halten und einen kleinen QR-Code in eine Ecke setzen. Der Code öffnet eine digitale Speisekarte wie Platoo, mit Übersetzungen der Gerichte in die Sprachen Ihrer Gäste, Allergenangaben und Fotos der Gerichte. Wer mehr wissen will, scannt ihn. Wer nicht, bekommt trotzdem eine klare, einfache gedruckte Karte.
Wie das für Gäste nach dem Scannen aussieht, zeigt Ihnen eine Beispielkarte – ganz ohne Anmeldung.
Der digitale Teil fängt auch Änderungen ab. Steigt ein Preis oder ist ein Gericht ausverkauft, ändern Sie es mit wenigen Klicks, ohne Neudruck. Die gedruckte Karte enthält dann nur noch, was sich selten ändert.
Wenn Sie vor allem das Abtippen der ganzen Karte abschreckt, – das Platoo-Team richtet die digitale Version kostenlos für Sie ein.
Probieren Sie es bei Ihrer nächsten gedruckten Karte aus
Legen Sie ein kostenloses Platoo-Konto an, tragen Sie Ihre Gerichte ein und setzen Sie den QR-Code in eine Ecke der Karte, die Sie schon haben.
Kostenlos startenWeiterführende Artikel
Häufige Fragen
Nach Format sind die wichtigsten gedruckten Arten Einzelblatt, Klapp- oder Dreifach-Falzkarte, Heft, Tischaufsteller, Tischset und Kreidetafel. Nach visuellem Stil sind minimalistische, illustrierte, Foto- und Vintage-Bistro-Karten üblich. Die meisten Betriebe kombinieren sie, etwa eine Klappkarte als Hauptkarte mit einer Kreidetafel für Tagesempfehlungen und einem Tischaufsteller für Desserts.
Wer für ein kleines Restaurant die Speisekarte gestalten will, fährt meist mit einer Einzelblatt-Karte oder einer schlichten Klappkarte am besten. Beide sind gut lesbar und günstig nachzudrucken. Ergänzen Sie eine Kreidetafel für Tagesempfehlungen, damit die gedruckte Karte stabil bleibt. Unserer Meinung nach ist eine kurze, gut lesbare Karte besser als eine lange, die nur beeindruckend aussieht.
Beides ist möglich. Eine Studie der Cornell University in einem Café in den USA ergab, dass Gäste mit Preisen ohne Währungszeichen etwa 8% mehr ausgaben. Das ist ein einziger Betrieb, also eher ein Hinweis als eine Regel. In der EU zählt rechtlich, dass der Endpreis inklusive Steuern angegeben ist.
Mattes Papier ist meist die beste Wahl, weil es weniger blendet und leichter zu lesen ist. Für Karten, die Gäste täglich anfassen, nehmen Sie schweren Karton oder matte Laminierung. Für Tischsets oder Karten, die Sie oft nachdrucken, reicht günstigeres Papier. Drucken Sie immer zuerst ein Testexemplar, bevor Sie die ganze Auflage bestellen.
Quellen: Cornell University eCommons — Wie Preisformate auf der Speisekarte die Rechnung beeinflussen (Yang, Kimes & Sessarego) · Cornell Chronicle — Preisformate auf Speisekarten und Ausgaben im Restaurant · International Journal of Hospitality Management — Augenbewegungen auf Speisekarten: Blickverläufe von Gästen neu untersucht (Yang, 2012) · White Hutchinson Leisure & Learning Group — Wie Gäste Speisekarten lesen · Durham University — Fotos und Gerichtnamen auf Speisekarten (Hou, Yang & Sun, 2017) · legislation.gov.uk — Verordnung (EU) Nr. 1169/2011, Artikel 44 · legislation.gov.uk — Richtlinie 2005/29/EG, Kapitel 2, Abschnitt 1 · Food Safety Authority of Ireland — Allergeninformationen für nicht vorverpackte Lebensmittel · WKO (Wirtschaftskammer Österreich) — Allergeninformation in der Gastronomie · Scottish Borders Council — Leitlinien für gut lesbaren Druck